Kraniche

Balzende Kraniche (Grus grus)

Foto: Swantje Petersen- Mannshardt

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Der aktuelle Flyer der Kranich- Gruppe.
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Nach Jahrhunderten der Verfolgung haben sich die Kranichbestände in Europa wieder stabilisiert.
 

Auch im Kranichrastgebiet Osthavelland, das zum SPA Rhin-Havel-Luch (Europäisches Vogelschutzgebiet) gehört, gibt es wieder Brutvorkommen. Zudem ziehen jedes Jahr Zehntausende Kraniche durch das Osthavelland in ihre Überwinterungs- und Brutgebiete.

 

Unsere Rastplätze liegen im Zentrum der westeuropäischen Zugroute, weshalb wir eine besondere Verantwortung für die hier rastenden und brütenden Vögel haben.

 

Die größte Bedrohung des Kranichs geht heute von der Vernichtung der Brutbiotope und Rastplätze durch Trockenfallen aus. Der Kranich braucht Wasser zum Brüten und Rasten. Auch die Konzentration des „Vogels des Glücks“ auf wenige Groß-Rastplätze birgt Gefahren. Der stolze, viel bewunderte Kranich genießt hier zwar eine relativ geschützte Nachtruhe, muss dafür aber tagsüber immer weiter fliegen, um die notwendige Körnernahrung von mindestens 300 g täglich aufzunehmen. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt und den Schutz kleinerer Rastplätze sowie für die Wiedervernässung geeigneter Biotope ein.

 

Zu unseren vorrangigen Aufgaben gehören regelmäßige Zählungen sowie die Erfassung des Brutbestandes in unserem Betreuungsgebiet sowie die Durchführung allgemeiner Informations- und Schutzaufgaben.

 

Wir kümmern uns auch um die Beobachtungstürme, die ein störungsfreies Beobachten der Tiere garantieren. Der bekannteste osthavelländische Turm steht in Utershorst an der Straße zwischen Nauen und Hertefeld.

 

Wir freuen uns über Euer Interesse am aktiven Schutz der Kraniche in Osthavelland. Wenn Ihr Zeit und Lust habt in unserer Gruppe mitzuarbeiten, dann meldet euch!

 

Kontakt:

Swantje Petersen- Mannshardt

kraniche@nabu-osthavelland.de